ChiliSurfSafari verbindet Surfen, Campen und Relaxen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Unsere 2-wöchigen Surfsafaris sind eine einzigartige Gelegenheit um exzellente Wellen zu surfen, im Schatten von Palmen in der Hängematte zu entspannen und gleichzeitig unberührte Strände, indigene Dörfer und die atemberaubende Landschaft Mexikos zu entdecken. Unser Basiscamp befindet sich in Michoacán, einem der schönsten Bundesstaaten Mexikos und gleichzeitig Lokation von einigen der besten Wellen des Landes. Begleitet von einem Surf-Guide bringen wir dich täglich zu den angrenzenden Stränden und unternehmen mehrere Tagestrips zu weiter entfernten Surfspots.
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Unser Basiscamp befindet sich auf einem großen privaten Grundstück inmitten vieler schattenwerfenden Kokospalmen. Der direkt angrenzende Sandstrand ist Teil einer 8 Kilometer langen, großteils menschenleeren Bucht (siehe Foto). Wir campen inmitten der Natur und sind abseits von Bars, Shops, Verkehr und Lärm. Unser Basiscamp verfügt über eine spezielle Atmosphäre; es ist ein Ort zum Relaxen und sich Wohlfühlen; ein einzigartiges Ambiente um eine Siesta in der Hängematte zu verbringen und dabei die Wellen des Tages nocheinmal im Geiste abzusurfen. Die Abende verbringen wir am Lagerfeuer sitzend unter tausenden von Sternen.
Unsere Philosophie ist es, das Surfcamp so umweltverträglich wie möglich zu führen. Wir kaufen frische Produkte und vermeiden dadurch so weit es geht Müll. Im Basiscamp kommen wir nahezu ohne elektrische Energie aus. Wir befinden uns ca. 25 Gehminuten vom einzigen Dorf der Bucht entfernt und sind nicht an das lokale Stromnetz angeschlossen (leider oder Gott sei Dank... je nach Sichtweise). Abends verwenden wir ein Stromaggregat, welches den TeilnehmerInnen zum Aufladen der Akkus ihrer Digicams, MP3-Player, etc. täglich von 19 bis 22 Uhr zur Verfügung steht. Durch die Verwendung von ökologischen Trockentoiletten reduzieren wir zusätzlich beträchtlich unseren Wasserverbrauch. Wer jedoch nicht völlig von der „Zivilisation“ abgeschottet sein will, kann im Internet-Cafe des Dorfes mit dem Rest der Welt in Verbindung bleiben.
Die Unterbringung erfolgt in 3-Mann-Iglu-Zelten, wobei pro Zelt maximal zwei Personen untergebracht werden. Für besseren Komfort empfehlen wir, Luftbetten mitzubringen. (Diese können auch von uns für die Dauer des Surfcamps gemietet werden.)
Der direkt ans Camp angrenzende Strand bekommt regelmäßig einen guten Beachbreak und ist aufgrund des sandigen Untergrundes vor allem zum Wiedereingewöhnen nach einer längeren Surfpause ausgezeichnet geeignet. Wer nach bzw. zwischen unseren täglichen Surftrips noch Energiereserven hat, kann am Strand - neben Surfen - Boogie- oder Bodyboarden, Beachvolleyball spielen, Jonglieren, ausgedehnte Spaziergänge machen oder einfach Relaxen.
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Täglich servieren wir ein Mexican-Style-Frühstücks-Buffett mit reichhaltigem Angebot an frischen mexikanischen Früchten (Papaya, Wasser- und Zuckermelonen, Mangos, Ananas,... – je nach Saison). Mittag- und Abendessen sind exklusiv. Jeden Abend bieten wir kostengünstig (4-5 Euro) ein typisch mexikanisches Gericht an, für welches man sich jeweils am Vortag anmelden kann. Alternativ kocht man selbst in der gemeinschaftlichen „Palapaküche“ (Traditionelle mexikanische Hüttenkonstruktion aus Palmenblättern mit Kochgelegenheit (Gaskochplatten), Kochutensilien und Sitzgelegenheiten, siehe Foto) oder geniest die mexikanische Küche in einem Restaurant oder an den Essensständen des nahegelegenen Dorfes (2-6 Euro/Mahlzeit). Mittags besteht ebenfalls die Möglichkeit, selbst zu kochen (ausgenommen an unseren Tagessurftrips) oder in einem Restaurant zu speisen.
Detail am Rande: Kokosnüsse direkt von der Palme sind während der gesamten Campdauer für euch gratis! (Öffnen müßt ihr sie jedoch selbst... ;-)
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Die Anreise nach Manzanillo/Mexiko wird selbständig von den TeilnehmerInnen organisiert. Du kannst entweder direkt bis Manzanillo fliegen oder etwas günstiger nur bis Mexiko-City und von dort mit dem Bus nach Manzanillo (Nachtbus, ca. 10 Stunden, ca. 40 Euro/oneway).
Am ersten Tag der Surfsafari holen wir euch in Manzanillo ab. (Sammelpunkt ist am Flughafen bzw. am Busbahnhof).
Auf Anfrage beraten wir dich gerne bezüglich der verschiedenen Anreisemöglichkeiten.
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Tequila, Sombreros und im Schatten von Kakteen schlafende Mexikaner – das ist die einzige Vorstellung, die die meisten Europäer von Mexiko haben. Doch Mexiko hat viel viel mehr zu bieten: Klaffende Gebirgsketten im Norden, dürre Steinwüsten im Nordosten, schneebedeckte Vulkane im Zentrum, tiefster Dschungel im Süden, karibische Traumstrände im Osten und jungfräuliche Sandbuchten mit perfekten Wellen im Westen. Mexiko stellt dadurch eines der landschaftlich vielseitigsten Länder der Welt dar.
Mexiko hat 110 Millionen Einwohner, ist mit seinen 2 Mio. km² ca. halb so groß wie ganz Europa und besitzt die 13stärkste Wirtschaftskraft der Welt. Das Land blickt mit Stolz auf seine Vergangenheit zurück und die zahlreichen Pyramiden zeugen noch heute von der einstigen Herrschaft der Mayas und Azteken.
Die Mexikaner sind unglaublich fröhliche und herzliche Menschen. Die Familie steht im Mittelpunkt und kommt immer vor der Arbeit. Der Mexikaner lebt im jetzt und geniest jeden Tag, als ob er der letzte wäre. „Mañana“ ist daher auch die häufigste Antwort auf die Frage, wann etwas erledigt wird. Dieses „morgen“ bedeutet in Mexiko jedoch sinngemäß eher „irgendwann“ und manchmal auch einfach „nie“.
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Klimatisch unterscheidet man in Mexiko grob nur zwei Jahreszeiten: Trocken- und Regenzeit. Die Regenzeit fällt genau in die heißesten Monate Juni bis September und sorgt dadurch für eine erfrischende - und absolut erwünschte - Abkühlung. Die zum Teil sehr starken Regenfälle dauern normalerweise nicht länger als 1-2 Stunden, wobei es mehrmals wöchentlich regnen kann. Surftechnisch kann man in Mexiko gar nicht genug Regen bekommen, da sich dadurch die Flüsse mit Wasser füllen und bei ihrem Einmünden ins Meer perfekte Pointbreaks fabrizieren.
Tagestemperaturen bewegen sich im Sommer zwischen 25 und 35°C und im Winter zwischen 25 und 30°C.
Aufgrund der langgezogenen, oft unberührten Küstenlinien des Pazifiks finden sich in Mexiko das ganze Jahr über surfbare Wellen. Speziell unser Main-Spot La Ticla, ein kleines indigenes Dorf ca. 25 Minuten von unserem Surfcamp entfernt, gilt als einer der wellensichersten Strände Mexikos. Die Einheimischen nennen ihn daher auch „Ticla-Garantia“. La Ticla liegt direkt an einer Flussmündung und verfügt über mehrere gute Points mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden: Tubige, schnelle Wellen direkt vor der Flussmündung, langsamere, längerlaufende Wellen weiter seitlich. Durch die verschiedenen Points verteilen sich die Surfer auf die gesamte Länge des Strandes, wodurch jeder zu seinen Wellen kommt. Der Strand hat die Form einer Halbinsel, wodurch er Swells von Norden als auch von Süden aufnimmt. Von November bis März bekommt Ticla die Swells aus dem Norden ab: Die Wellen sind klein, haben aber eine gute Form. Zu dieser Zeit ist das Wasser transparent und es gibt mehr Rights als Lefts. In den Sommermonaten sind die Wellen am größten, doch das Wasser färbt sich braun durch die Erde, die vom Fluss ins Meer gespült wird. In diesen Monaten gibt es mehr Lefts als Rights. Die Wellen in La Ticla brechen über sandigen und/oder steinigen Untergrund bei angenehmen Wassertemperaturen um die 25°C.
La Ticla stellt unseren Main-Spot dar. Zusätzlich unternehmen wir mit euch Halbtages- bzw. Tagestrips zu etwas entfernteren Surfspots. (Einen detallierten Surfatlas unserer Spots findest du unter dem Punkt "Leistungen".) Generell gilt: Wir bieten die Surfoptionen, die Gruppe entscheidet. Wer sich zunächst erstmal wieder an die Wellen gewöhnen will, kann direkt am Strand unseres Surfcamps den eher ruhigen Beachbreak auf feinsandigem Untergrund surfen.
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Ein typischer Surfsafaritag sieht ungefähr so aus: Wir stehen früh auf und stärken uns beim frisch zubereiteten Frühstück für die erste Surfsession des Tages. Nach dem Frühstück brechen wir zu unserem Main-Spot La Ticla auf (ca. 7.30 Uhr). Dort können wir dann 3-4 Stunden an den verschiedenen Points surfen bis uns die Hitze aus dem Wasser treibt. Es gibt auch ein rustikales Restaurant direkt am Strand mit gutem Blick auf die Wellen, falls jemand früher rausgehen will. Zu Mittag fahren wir wieder ins Surfcamp zurück, wo ihr selbst kochen könnt, ins Dorf spaziert, in der Hängematte relaxt oder euch beim Volleyball oder im Beachbreak verausgabt. Zwischen 15 und 16 Uhr geht´s dann zu unserer zweiten Surfsession, welche bis Sonnenuntergang (ca. 19 Uhr) dauert. Zurück im Surfcamp genießen wir das frisch zubereitete mexikanische Abendessen unserer Tia Rocio (optional) und lassen anschließend am Lagerfeuer oder in der Hängematte gemütlich den Tag ausklingen.
Unser Programm ist dabei natürlich flexibel, wir richten uns gerne nach den Wünschen der Gruppe und passen uns so gut als möglich an diese an. Alle Aktivitäten sind natürlich freiwillig. Wer mal keine Lust hat oder einen Ruhetag einlegen will, kann auch einfach das herrliche Ambiente unseres Basiscamps genießen, den angrenzenden Strand erforschen oder das lokale Dorfleben näher kennenlernen.
Lokalismus?
Der Bundesstaat Michoacán ist vom Massentourismus noch weitgehend verschont geblieben. Die meisten Bewohner der Küste sind indianischer Abstammung und sprechen noch ihre eigenen indigenen Sprachen. Erst in den letzten Jahren begannen die ersten Einheimischen zu surfen. Zwar trifft man immer wieder Surfer aus aller Welt, aber wirklich voll wird es - wenn überhaupt - nur am Wochenende, wenn die mexikanischen Surfer aus der Stadt kommen. Lokalismus hat sich daher in Michoacán (noch) keiner entwickelt, im Gegenteil, ausländische Surfer werden nach wie vor sehr herzlich empfangen.
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